Archiv des Autors: Tom Wohlfarth

Der Legostein des Widerstands

Beim Berliner Literaturfestival diskutierten Philosophen und Literaturwissenschaftler über Ästhetik und Widerstand, Schwanensee und den Lego Movie

Ästhetik des Widerstands nach Peter Weiss. Detail des Berliner Pergamonfrieses - Foto: Ealdgyth/Wikimedia

Ästhetik des Widerstands nach Peter Weiss. Detail des Berliner Pergamonfrieses – Foto: Ealdgyth/Wikimedia

Hier mal wieder ein neuer Artikel beim Freitag und bei demokratiEvolution. Die Diskussion lässt noch auf sich warten. Also los!

Theorie als Praxis des Partygesprächs

Philipp Felsch erzählt furios, wie Theorie-Debatten um ’68 als revolutionäres Handeln galten und in den 80ern im Kneipengerede endeten. Gibt es bald eine Fortsetzung?

Das ganz normale Wunder des Miteinander-Redens – Bild: Andi_Graf/Pixabay(CC)

Das ganz normale Wunder des Miteinander-Redens – Bild: Andi_Graf/Pixabay(CC)

Mein neuer Artikel beim Freitag und bei demokratiEvolution. Beim Freitag läuft gerade noch eine spannende Diskussion dazu, klinkt Euch ein!

Nie wieder arbeiten?

Die Berliner Theoriekantine diskutierte mit Diedrich Diederichsen über Partizipation als Mitmachphantasma der Postdemokratie und über das Ende der Arbeit

„Partizipation ist das neue Spektakel“: Marina Abramović, ‚The Artist is Present‘ – Foto: Andrew Russeth/Flickr(CC)

Mein neuer Artikel ist diesmal nicht nur beim Freitag und bei demokratiEvolution erschienen, sondern auch bei der „streitbaren Netzpublikation“ le Bohémien.

Den Finanzmarkt links überholen

Akzelerationismus – Das neue Buch Making of Finance zeigt die Finanzmärkte aus der Innensicht und lässt überzeugte Kapitalisten zu Linken werden. Diese Woche wird es in Berlin vorgestellt

Links überholen, entspricht bei uns der StVO - Foto: jonbonsilver/Pixabay

Links überholen, entspricht bei uns der StVO – Foto: jonbonsilver/Pixabay

Hier Links zu meiner Rezension beim Freitag und bei demokratiEvolution über das Buch Making of Finance, das heute erscheint.

Wie Reinhard Heydrich meine Großeltern zusammenbrachte

Heute jährt sich zum 73. Mal das Attentat auf den NS-Polizeichef Reinhard Heydrich. Es hat zufällig meine Großeltern zusammengebracht. Eine späte Rekonstruktion

Eine Diskussion zu diesem Text gibt es auch beim Freitag

Bild Heydrichs in der Gedenkstätte Lidice – Foto: Adam Jones/Flickr

Bild Heydrichs in der Gedenkstätte Lidice – Foto: Adam Jones/Flickr

Die Geschichte nimmt oft seltsame Wege. Doch das erkennt man häufig erst im Rückblick. Viele Geschichten aus den dunkelsten Kapiteln unserer jüngeren Vergangenheit sind noch immer nicht erzählt. Man muss sie aber erzählen, um sie nicht zu vergessen. Um die Geschichte meiner Großeltern zu erzählen, muss ich zuerst eine Geschichte erzählen, die schon oft erzählt wurde, die man aber immer wieder erzählen sollte. Es ist die des NS-Verbrechers Reinhard Heydrich. Weiterlesen

Geld ist unsere Religion

In god we trust? Detail einer FED-Note (1 US-Dollar) – Foto: Mark Turnauckas/Flickr

In god we trust? Detail einer FED-Note (1 US-Dollar) – Foto: Mark Turnauckas/Flickr

Mal wieder nur ein Hinweis auf meinen Artikel beim Freitag und auf demokratiEvolution über den sakralen Ursprung des Geldes aus dem Opferkultus.

Marketing des Lebens. Tod des Marketings

Update 26.5.
Dieser Artikel ist inzwischen auch als Freitag-Blog erschienen und wurde dort ausgiebig auf Facebook diskutiert. Drei Tage später hat auch das Neo Magazin Royale einen schönen (satirischen) Werbespot für die „Life“-Variante eines schon früher erfundenen Cola-Drinks veröffentlicht. Kurz darauf sind u. a. bei Zeit, Welt und Stern online Artikel zum Thema erschienen.

Coca Cola Life: volle Pulle Leben?

Coca-Cola Life: volle Pulle Leben? – Foto: Facebook, Coca-Cola Life

Wenn man derzeit vor einem der Werbeplakate für das hierzulande neueste Lebensverkürzungsmittel aus dem Hause Coca-Cola steht, das auch noch den wunderschön zynischen Namen Life trägt, kann sich einem unweigerlich die Frage aufdrängen, ob hier nicht sogar eine neue Dimension des Marketings erreicht ist. Denn mal abgesehen davon, dass Coca-Cola sich für sein neues Greenwashing gewissermaßen auf den Kopf stellen, oder von innen nach außen stülpen, nämlich sich in seine Komplementärfarbe verwandeln musste; und ganz abgesehen von der Frage, ob der globale Kapitalismus letztlich nicht doch mehr Leben vernichtet, als er schafft, will zwar seine Werbung – und muss das nicht zuletzt sicher auch, um von genau jener Frage abzulenken – natürlich immer schon vor allem eins: mit ihren Produkten zugleich ein ganzes Lebensgefühl verkaufen. Aber könnte es sein, dass vielleicht wirklich erst jetzt mit Coca-Cola Life zum ersten Mal ein Unternehmen diese Strategie eins zu eins, in reinster Form beim Namen, nämlich sein Produkt nach ihr benennt? Mir ist bisher jedenfalls kein anderes vergleichbares untergekommen (ich bin da allerdings auch sicher nicht der Bewandertste).

Im Grunde ist es aber doch höchst erstaunlich, dass Weiterlesen

Wer ist das kranke Schwein?

Mehr als unnötig – Foto: stevepb/Pixabay

Etwas spät nun noch der Hinweis auf meinen kleinen Artikel beim Freitag und bei demokratiEvolution zur digitalen Lynchjustiz im Fall Edathy und ihren befürchteten Folgen für die Demokratie. Zwei Stunden später hat sich dann auch der Freitag-Verleger und -Chefredakteur zum Thema geäußert.

Immer noch passend zum Thema ist auch ein Kommentar aus dem vergangenen Jahr vom ebenso streitbaren wie wortmächtigen Vorsitzenden Richter am Bundesgerichtshof Thomas Fischer: Weiterlesen

Die Infantilisierung unserer Gesellschaft

Depressives Vergnügen? Glanz und Elend der Kindheit für Erwachsene - Filmstill aus "Finsterworld" © Alamode Filmverleih

Depressives Vergnügen? Glanz und Elend der Kindheit für Erwachsene – Filmstill aus „Finsterworld“, © Alamode Filmverleih

An dieser Stelle nur ein Hinweis auf den gleichnamigen Artikel, den ich Ende Dezember auf freitag.de und später bei demokratiEvolution veröffentlicht habe. Er hat beim Freitag und auch auf dessen Facebook-Seite viel Beachtung gefunden, was mich sehr freut, weil ich in ähnlicher Richtung gerade auch für ein Forschungsprojekt recherchiere. Man wird also in Zukunft hoffentlich mehr dazu hören. In diesem Sinne allen meinen Lesern ein produktives und erfolgreiches neues Jahr!