Archiv des Autors: Tom Wohlfarth

Das Ende vom Ende der Geschichte

Zum 30. Jahrestag des Mauerfalls wird die Nachwendezeit oft kritisch betrachtet. Hätte die liberale Globalisierung nachhaltiger Zuspruch bekommen, wäre sie sozialer gewesen?

Mauer

Mein Beitrag beim Freitag.

Wohin das Pendel schlägt

Wie das »Ende der Geschichte« von 1989 in einen Boom nationalistischer Regimes mündete – und warum es wichtig ist, die Unterschiede zwischen diesen zu erkennen.

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Nach 30 Jahren hat nun auch das sagenumwobene „Ende der Geschichte“ angefangen, sich selbst historisch zu werden. Mein Beitrag zu einer der aktuellen essayistischen Bestandsaufnahmen, Philipp Thers „Das andere Ende der Geschichte“, heute und morgen im Neuen Deutschland.

Auf dem Weg zur Bürgerräte-Republik?

In Leipzig hat dieses Jahr zum ersten Mal ein bundesweiter Bürgerrat getagt. Seine Forderung: diese Institution gesetzlich zu verankern. Gebildet werden Bürgerräte per Los – und gerade das macht sie demokratisch

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„Wir stehen noch nicht am Ende unserer Demokratie, wir fangen erst richtig an,“ sagte Willy Brandt vor 50 Jahren. Dass dieser Anfang auch heute noch im Gange ist, berichte ich im Neuen Deutschland.
 

Klassenkampf statt Klimakrieg

Text und Diskussion auch beim Freitag.

Update 5.9.: Eine Übersetzung ins Japanische durch Prof. Seung Joon Park erschien inzwischen auf der Webseite der NGO e-Mirai Kousou, Einführung von Uiko Hasegawa, Co-Vorsitzende der japanischen Grünen.

demokratiEvolution

In der Klimadebatte werden häufig apokalyptische Szenarien bemüht, um den Ernst der Lage zu betonen. Das birgt aber die Gefahr, dem Klimaschutz die soziale Gerechtigkeit zu opfern

Fridays for Future Raus aus dem Klassenzimmer – rein in den Klassenkampf? – Bild: FridaysForFuture Deutschland/Flickr (CC BY 2.0)

Der Klimawandel ist sicher eine der gewaltigsten Herausforderungen, denen die Menschheit sich je gegenüber gesehen hat. Und er hat längst begonnen. Die Menschheit weiß das seit Jahrzehnten – und hat dennoch bisher kaum etwas dagegen unternommen. Was die Lage natürlich nicht besser macht. Um deren Ernst zu unterstreichen, werden daher zunehmend Beschreibungen und Szenarien bemüht, die die Dramatik der Situation veranschaulichen sollen. Von der Klimakatastrophe ist dann die Rede oder gar einer Apokalypse. Oder auch von einem Klimakrieg. Diese Terminologie eignet sich dann hervorragend, um zur Bewältigung dieser Krise den Ausnahmezustand auszurufen und etwa eine extrem steuernde Kriegswirtschaft zu fordern, die vom Urlaubsflug…

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Revolutionsregime im Klimakrieg

Schön, dass nun endlich alle mehr Klimaschutz wollen, sogar die CSU. Es ist aber kein Zufall, dass derlei Lippenbekenntnisse seit Jahrzehnten nichts geändert haben. Denn der dazu nötige Bruch mit der Wachstumswirtschaft käme einer Revolution gleich

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Windräder: wichtige Werkzeuge einer Klimakriegswirtschaft oder nur weiter Wind auf die Mühlen des Wachstumsmodells? – Bild: DarkWorkX/Pixabay (CC0)

Mein Beitrag auf demokratiEvolution und beim Freitag.

 

Armee der Ungeborenen

Text und Diskussion auch beim Freitag.

demokratiEvolution

Das Klimathema hat den Grünen sensationelle Wahl- und Umfrageergebnisse beschert. Doch für eine wirksame Bekämpfung des Klimawandels brechen auch sie noch zu wenig mit unserem Wachstumsmodell

Fridays for Future Fridays for Future-Demo in Berlin – Bild: FridaysForFuture Deutschland/Flickr (CC BY 2.0)

Die EU-Wahlen haben gezeigt: Es ist nicht nur möglich, durch alternative Themensetzung den Rechtspopulisten die für sie ganz besonders wichtige Aufmerksamkeit zu entziehen (und sie ihnen nur noch für wirklich relevante Skandale leihweise zu überlassen). Es ist durch breites zivilgesellschaftliches Engagement auch der jungen Generation noch möglich, progressive, zukunftsrelevante Themen auf die politische Agenda zu setzen. Die Fridays for future-Bewegung hat über die vergangenen Wochen und Monate diese Europawahl nicht nur in Deutschland zu einer Klimawahl gemacht.

Natürlich war es von vornherein wenig überzeugend, dass sich irgendwann fast alle Parteien dieses Thema auf die Fahnen zu schreiben versuchten – auch wenn sie zunächst noch meinten, die Schüler sollten…

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