Archiv des Autors: Tom Wohlfarth

Wir sind ein Gespräch

Armen Avanessian und Anke Hennig suchen mit ihrem kollaborativen Projekt der
„Spekulativen Poetik“ eine poetische Ausdrucksform jenseits des universitären
Diskurses. Nun haben sie ihr viertes gemeinsames Buch als Doppelbuch vorgelegt

AA
Meine Besprechung in der Taz.

 

Die Flucht vor dem Unentrinnbaren

Depression, Perspektivlosigkeit, Suizid und Trauma: Das waren die großen Themen im literarischen Bücherfrühling 2020. Und obwohl Lektoren und Kritiker sich vorsorglich »Corona-Romane« verbitten, darf man gespannt sein, wie sich das Sujet entwickelt

Depression

Mein Essay heute im Neuen Deutschland.

Wer bezahlt den Preis der Krise?

Der Kampf um die Deutung der Coronakrise ist in vollem Gange. Leider deutet vieles darauf hin, dass bald wieder in Vergessenheit geraten könnte, wer und was wirklich systemrelevant ist. Der Zombie-Neoliberalismus wird nicht von alleine verschwinden

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Mein Text im Neuen Deutschland.

Das Drehbuch ändern

Oster-Quizfrage: Ist der Mensch von Natur aus gut oder böse? Der Historiker Rutger Bregman weiß die Antwort

Bregman_Taz

Mein Text dazu heute in der Taz. Und weil mein letzter Absatz leider nicht mehr auf die Zeitungsseite gepasst hat, stattdessen hier:

„Eine freundlichere und gerechtere Gesellschaft ist möglich, aber weder durch Zwangsmaßnahmen von oben, noch durch gewaltsame Revolutionen von unten. So weist Bregman etwa darauf hin, dass das Apartheidsregime in Südafrika vor allem deshalb friedlich abgewählt werden konnte, weil Nelson Mandela mit seinen rechten Gegnern redete, anstatt sie zu bekämpfen. Denn: ‚Freundlichkeit ist ansteckend wie die Pest. Oder eigentlich ist sie noch ansteckender, denn sie kann auch Menschen infizieren, die aus einiger Entfernung zusehen.‘ Zum Beispiel vom heimischen Quarantäne-Fenster aus.“