Archiv des Autors: Tom Wohlfarth

Emotionen erlaubt

Nach den Wahlen ist vor den Wahlen: Vorschläge zum Umgang mit der AfD und ihren Anhängern. Ein Plädoyer für eine gefühlssensible Kultur demokratischer Kommunikation

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Pegida-Demonstration in Amsterdam – Foto: Guido van Nispen/ Flickr (CC BY 2.0)

Dieser Text, den ich gemeinsam mit Andreas Schiel geschrieben habe, erschien am vergangenen Samstag beim Katapult Magazin für Kartografik und Sozialwissenschaft, dann in aktualisierter Fassung am gestrigen Dienstag als Publikation des denkzentrum|demokratie sowie beim Freitag, wo er derzeit auch noch diskutiert wird. Eine weitere Diskussion findet sich auf Facebook, Benedikt Strohstädter etwa schreibt dort: „Sehr nüchtern, neutral und klar. So muss geschrieben werden damit die ganze Scheisse uns hier nicht um die Ohren fliegt. Kompliment!“

Die Möglichkeit der Rechte

Der Jurist Christoph Möllers erklärt Philosophen den Begriff der Normen, der Philosoph Christoph Menke schreibt eine Kritik der Rechte. In Berlin haben sie sich getroffen

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Ermöglichung und Begrenzung. Die Skulptur „Universal Links on Human Rights“ von Tony O’Malley in Dublin – Foto: William Murphy/Flickr(CC), bit.ly/1ZORjVs

Mein neuer Artikel beim Freitag und bei demokratiEvolution.

Soziale Freiheit und kommunikative Demokratie

Axel Honneth entwirft in seiner Aktualisierung des Sozialismus ein Konzept kommunikativer Demokratie, das eine internationale NGO umsetzen soll. Eine steht schon bereit

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Grenzenlose Kommunikation? Bewegung und Kommunikation im Netzwerk Twitter – Bild: Eric Fischer/ Flickr(CC), https://flic.kr/p/b7ntgR

Hier die Links zu meinem neuen Artikel bei demokratiEvolution und beim Freitag, dort mit ausgiebiger Diskussion.

Drei deutsche Höllenfahrten

Christian Krachts ‚Faserland‘ erschien vor 20 Jahren und gilt als Gründungstext der deutschen Popliteratur, der dennoch kaum echte Nachfolger hatte. Einige aber gibt es

Dieser Artikel erscheint auch beim Freitag.

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Auf dem Zürichsee endet Christian Krachts ‚Faserland‘ – Foto: Remo Weber/Flickr

Zu meinem eigenen einjährigen Jubiläum im Freitag-Blog geht es nun auch um ein Jubiläum. Vor 20 Jahren erschien Christian Krachts Roman Faserland, der vielen seither als Gründungsdokument der deutschen Popliteratur der Jahrtausendwende gilt, auch wenn er, wie Richard Kämmerlings einst feststellte, „in Romanform kaum echte Nachfolger gefunden“ habe. Aus Anlass des Jubiläums hatte die FAS im Frühjahr dennoch einige jüngere Autoren gefragt, was ihnen Faserland bedeute. Nicht darunter waren allerdings zwei Kandidaten, die man sogar ziemlich gut als Nachfolger in Faserlands Romanform bezeichnen könnte: Wolfgang Herrndorf, der freilich aus tragischen Gründen nicht dabei sein konnte, und Thomas Klupp. Denn beide haben, ebenso wie Kracht jeweils mit ihren Romandebüts – Herrndorfs In Plüschgewittern (2002) und Klupps Paradiso (2008) – eine ganz ähnliche makabre Mischung aus deutschem Fänger im Roggen und eben nicht American, sondern German Psycho geschrieben.

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War die DDR kapitalistischer als der Westen?

Das Potsdamer Historische Quartett debattierte über die FDP als erste Grüne, die fragliche Daseinsberechtigung der CSU, den Mauerbau im Winter und die Geschichte der Gegenwart

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Glienicker Brücke zwischen Ost und West – Bild: daniel.stark/Flickr

Mein letzter Artikel beim Freitag und bei demokratiEvolution.

Ich zu Gast in der Vierten Welt

Welche Revolution(en) werden wir erlebt haben werden?

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Am 10. Dezember werde ich in der Vierten Welt in Berlin das Denkzentrum|Demokratie vorstellen und mit dem Institut für Widerstand im Postfordismus darüber diskutieren, ob und wie Transformationen unserer demokratischen Prozesse als Formen des Widerstands wirksam werden können – und sollen. Kommt zahlreich, ich freue mich auf eine spannende Debatte!

Die Vierte Gewalt

Joseph Vogl beschreibt die parademokratische Macht der Finanzökonomie über einen nur noch scheinbar souveränen Staat. Aber wie lässt sie sich brechen?

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Den Staat im Griff: Ökonomie über Philosophie – Titelkupfer aus C.H. Amthors ‚Project der Oeconomic‘, 1716

Mein neuester Artikel beim Freitag und bei demokratiEvolution.

Die Ästhetisierung der Gesellschaft

Unsere Gesellschaft unterliegt einem Regime der Ästhetisierung, dennoch werden Kunst und Ästhetik in der Soziologie häufig vernachlässigt. Ein Textband schafft Abhilfe

Kreativitätsdispositiv – Bild: mark sebastian/Flickr

Kreativitätsdispositiv – Bild: mark sebastian/Flickr

Meine schon wieder etwas ältere Rezension beim Freitag und bei demokratiEvolution. Noch etwas mehr Diskussion wäre angemessen!

Die Krise als postkoitale Depression

Der Ökonom Tomáš Sedláček unterzieht seine Disziplin einer Psychoanalyse und will so den Kapitalismus vom Wachstumswahn heilen. In Berlin hat er sein Buch vorgestellt

Sex und Selbsterkenntnis: Street Art mit John Colliers “Lilith” (1892) – Foto: Salvatore Vastano/Flickr

Sex und Selbsterkenntnis: Street Art mit John Colliers “Lilith” (1892) – Foto: Salvatore Vastano/Flickr

Meine Rezension beim Freitag und bei demokratiEvolution.

Vom Ende des Kapitalismus zum Postkapitalismus

Neue Bücher von Slavoj Žižek und Paul Mason ergründen Ende und Neuanfang unserer gesellschaftlichen Ordnung – und stellen die Frage, wie überhaupt Veränderung möglich ist

Total vernetzt? – Bild: yumikrum/Flickr (CC)

Total vernetzt? – Bild: yumikrum/Flickr (CC)

Mein nicht mehr ganz so neuer Artikel bei demokratiEvolution, beim Freitag und bei Le Bohémien.