Archiv der Kategorie: Gesellschaft

Ich zu Gast in der Vierten Welt

Welche Revolution(en) werden wir erlebt haben werden?

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Am 10. Dezember werde ich in der Vierten Welt in Berlin das Denkzentrum|Demokratie vorstellen und mit dem Institut für Widerstand im Postfordismus darüber diskutieren, ob und wie Transformationen unserer demokratischen Prozesse als Formen des Widerstands wirksam werden können – und sollen. Kommt zahlreich, ich freue mich auf eine spannende Debatte!

Die Vierte Gewalt

Joseph Vogl beschreibt die parademokratische Macht der Finanzökonomie über einen nur noch scheinbar souveränen Staat. Aber wie lässt sie sich brechen?

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Den Staat im Griff: Ökonomie über Philosophie – Titelkupfer aus C.H. Amthors ‚Project der Oeconomic‘, 1716

Mein neuester Artikel beim Freitag und bei demokratiEvolution.

Die Ästhetisierung der Gesellschaft

Unsere Gesellschaft unterliegt einem Regime der Ästhetisierung, dennoch werden Kunst und Ästhetik in der Soziologie häufig vernachlässigt. Ein Textband schafft Abhilfe

Kreativitätsdispositiv – Bild: mark sebastian/Flickr

Kreativitätsdispositiv – Bild: mark sebastian/Flickr

Meine schon wieder etwas ältere Rezension beim Freitag und bei demokratiEvolution. Noch etwas mehr Diskussion wäre angemessen!

Die Krise als postkoitale Depression

Der Ökonom Tomáš Sedláček unterzieht seine Disziplin einer Psychoanalyse und will so den Kapitalismus vom Wachstumswahn heilen. In Berlin hat er sein Buch vorgestellt

Sex und Selbsterkenntnis: Street Art mit John Colliers “Lilith” (1892) – Foto: Salvatore Vastano/Flickr

Sex und Selbsterkenntnis: Street Art mit John Colliers “Lilith” (1892) – Foto: Salvatore Vastano/Flickr

Meine Rezension beim Freitag und bei demokratiEvolution.

Vom Ende des Kapitalismus zum Postkapitalismus

Neue Bücher von Slavoj Žižek und Paul Mason ergründen Ende und Neuanfang unserer gesellschaftlichen Ordnung – und stellen die Frage, wie überhaupt Veränderung möglich ist

Total vernetzt? – Bild: yumikrum/Flickr (CC)

Total vernetzt? – Bild: yumikrum/Flickr (CC)

Mein nicht mehr ganz so neuer Artikel bei demokratiEvolution, beim Freitag und bei Le Bohémien.

Der Legostein des Widerstands

Beim Berliner Literaturfestival diskutierten Philosophen und Literaturwissenschaftler über Ästhetik und Widerstand, Schwanensee und den Lego Movie

Ästhetik des Widerstands nach Peter Weiss. Detail des Berliner Pergamonfrieses - Foto: Ealdgyth/Wikimedia

Ästhetik des Widerstands nach Peter Weiss. Detail des Berliner Pergamonfrieses – Foto: Ealdgyth/Wikimedia

Hier mal wieder ein neuer Artikel beim Freitag und bei demokratiEvolution. Die Diskussion lässt noch auf sich warten. Also los!

Theorie als Praxis des Partygesprächs

Philipp Felsch erzählt furios, wie Theorie-Debatten um ’68 als revolutionäres Handeln galten und in den 80ern im Kneipengerede endeten. Gibt es bald eine Fortsetzung?

Das ganz normale Wunder des Miteinander-Redens – Bild: Andi_Graf/Pixabay(CC)

Das ganz normale Wunder des Miteinander-Redens – Bild: Andi_Graf/Pixabay(CC)

Mein neuer Artikel beim Freitag und bei demokratiEvolution. Beim Freitag läuft gerade noch eine spannende Diskussion dazu, klinkt Euch ein!

Nie wieder arbeiten?

Die Berliner Theoriekantine diskutierte mit Diedrich Diederichsen über Partizipation als Mitmachphantasma der Postdemokratie und über das Ende der Arbeit

„Partizipation ist das neue Spektakel“: Marina Abramović, ‚The Artist is Present‘ – Foto: Andrew Russeth/Flickr(CC)

Mein neuer Artikel ist diesmal nicht nur beim Freitag und bei demokratiEvolution erschienen, sondern auch bei der „streitbaren Netzpublikation“ le Bohémien.

Den Finanzmarkt links überholen

Akzelerationismus – Das neue Buch Making of Finance zeigt die Finanzmärkte aus der Innensicht und lässt überzeugte Kapitalisten zu Linken werden. Diese Woche wird es in Berlin vorgestellt

Links überholen, entspricht bei uns der StVO - Foto: jonbonsilver/Pixabay

Links überholen, entspricht bei uns der StVO – Foto: jonbonsilver/Pixabay

Hier Links zu meiner Rezension beim Freitag und bei demokratiEvolution über das Buch Making of Finance, das heute erscheint.

Wie Reinhard Heydrich meine Großeltern zusammenbrachte

Heute jährt sich zum 73. Mal das Attentat auf den NS-Polizeichef Reinhard Heydrich. Es hat zufällig meine Großeltern zusammengebracht. Eine späte Rekonstruktion

Eine Diskussion zu diesem Text gibt es auch beim Freitag

Bild Heydrichs in der Gedenkstätte Lidice – Foto: Adam Jones/Flickr

Bild Heydrichs in der Gedenkstätte Lidice – Foto: Adam Jones/Flickr

Die Geschichte nimmt oft seltsame Wege. Doch das erkennt man häufig erst im Rückblick. Viele Geschichten aus den dunkelsten Kapiteln unserer jüngeren Vergangenheit sind noch immer nicht erzählt. Man muss sie aber erzählen, um sie nicht zu vergessen. Um die Geschichte meiner Großeltern zu erzählen, muss ich zuerst eine Geschichte erzählen, die schon oft erzählt wurde, die man aber immer wieder erzählen sollte. Es ist die des NS-Verbrechers Reinhard Heydrich. Weiterlesen