Archiv des Autors: Tom Wohlfarth

„Die Trägheit ist zu groß in unserer Gesellschaft“

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Was erwartet uns im kommenden Jahrzehnt? Ist Corona schon der Höhepunkt oder erst der Anfang? Und werden wir am Ende der Dekade endlich progressive Politik in Deutschland haben? Ein Gespräch mit den Podcastern Stefan Schulz und Wolfgang M. Schmitt über „Die Neuen Zwanziger“

Ist es eigentlich megalomanisch, einen Zehnjahrespodcast zu machen, der zugleich ein Jahrhundertpodcast sein soll? Und ist der Podcast das neue Buch oder die bessere Zeitung? Tom Wohlfarth spricht mit Stefan Schulz und Wolfgang M. Schmitt über das erste Jahr des neuen Jahrzehnts, über unsere alternde Gesellschaft und über neue Medien.

Wolfgang M. Schmitt betreibt „Die Filmanalyse“ und „Die Politikanalyse“ bei Youtube sowie den Podcast „Wohlstand für alle“ (mit Ole Nymoen). Er war Redakteur der „Rhein-Zeitung“. Im März erscheint bei Suhrkamp sein Buch „Influencer“ (mit Ole Nymoen).

Stefan Schulz produziert den Fernsehpodcast „Alias“ und betrieb den Video-Podcast „Aufwachen“ (mit Tilo Jung). Er war Redakteur der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“…

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Zehn Jahre Revolution

In Ägypten verboten die Machthaber den Roman „Republik der Träumer“, der die Hoffnungen der Demonstranten beschreibt und zugleich ein Panorama der ägyptischen Gesellschaft zeichnet

Heute wird die Ägyptische Revolution zehn Jahre alt. Aus diesem Anlass erscheint heute der große Roman „Republik der Träumer“ von Alaa al-Aswani über diese Revolution. Meine Besprechung im aktuellen Freitag.

Revolution der Milliardäre

Aussteiger und Visionäre: Wie antikapitalistisch waren die Hippies im Silicon Valley? Für sie führte der Marsch durch die Institutionen in die Wirtschaft

Meine Besprechung zu Adrian Daubs sensationellem Essay „Was das Valley Denken nennt“, im Neuen Deutschland.

Eine neue Sprache finden

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Ben Lerner sucht in seinem Roman „Die Topeka Schule“ nach den Ursprüngen unserer entgleisten Gegenwart – und nach einer Sprache der Heilung

Wie konnte es nur so weit kommen? Ein altes Schulhaus mit Trump-Plakat – Bild: Dan Gaken/Flickr

Jetzt, wo es vorbei ist (allerhöchstwahrscheinlich zumindest), kann man diese Frage nun mit etwas mehr Hoffnung stellen: Was ist angesichts von Donald Trumps so vollmundigem wie fatalem Versprechen, „America great again“ zu machen, eigentlich aus der Great American Novel, diesem anderen Mythos eines großen Amerika, geworden? Was haben die „großen“ amerikanischen Romanciers in den vergangenen vier Jahren aus den überdeutlichen Anzeichen dafür gemacht, dass das bisherige Amerika der Great American Novel womöglich unwiederbringlich untergegangen ist?

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